Erfolgreiches zweites „Klassik – open air“ begeistert im Garten der Villa Panketal

Der Garten des Jugendklubs „Villa“ auf dem Gelände der ehemaligen Kita „Traumschloss“ verwandelte sich am vergangenen Sonntag erneut in einen stimmungsvollen Konzertort. Rund 60 Gäste folgten der Einladung der Kunstbrücke Panketal und des Salonorchesters Panketal zum zweiten Klassik-Open-Air-Konzert mit Kaffee und Kuchen – und dankten den Musikerinnen und Musikern mit lang anhaltendem Applaus sowie zahlreichen begeisterten Rückmeldungen.
In drei jeweils rund 20-minütigen Konzertblöcken wurde das Publikum musikalisch durch einen abwechslungsreichen Nachmittag geführt. Gemeinsam mit Charlotte, Friederike und Niels Templin (Violine/Viola), Christina Hanke-Bleidorn (Klavier), Cornelia Börngen (Violoncello) und Felix Otto Jacobi (Kontrabass) präsentierte das Ensemble ein vielseitiges Programm.
Mit Charme und interessanten Hintergrundgeschichten moderierte Niels Templin, zugleich Vorsitzender des Vereins Kunstbrücke Panketal e.V. die musikalische Reise durch die Welt der Wiener Salonmusik, der Operette bis hin zum amerikanischen Ragtime. 
Den Auftakt bildete Johann Strauss' Konzertwalzer „Wiener Blut“, bevor mit den Ungarischen Tänzen Nr. 6 und Nr. 5 von Johannes Brahms sowie dem träumerischen „Herbstgold“ von Giovanni Brusso weitere klangliche Höhepunkte folgten. Vor dem möglicherweise bekanntestem Walzer „An der schönen blauen Donau“ erinnerte Niels Templin daran, dass die Donau seit Jahrhunderten Menschen und Kulturen Europas miteinander verbindet. Einen Ausflug in die Vereinigten Staaten unternahm das Orchester mit Scott Joplins „Ragtime Dance“, den Charlotte Templin eigens für Salonorchester arrangiert hatte. Schwungvoll endete das Konzert mit Franz Lehárs „Zigeunerliebe“, der „Tritsch-Tratsch“-Polka von Johann Strauss (Sohn) und dem traditionellen „Radetzky-Marsch“ von Johann Strauss (Vater).
Zwischen den Konzertblöcken nutzten viele Gäste die Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen. Das kulinarische Angebot wurde so gut angenommen, dass sich zeitweise Schlangen am Kuchenstand bildeten. Ein Teil der Kuchen stammte vom Café Madlen in Röntgental und fand ebenso großen Zuspruch wie die musikalischen Darbietungen.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat sich das Format „Klassik – open air“ damit als besondere Sommerveranstaltung in Panketal etabliert. Die Verbindung aus hochwertiger Live-Musik, entspannter Gartenatmosphäre und persönlicher Begegnung machte den Nachmittag erneut zu einem besonderen Erlebnis und weckte bereits Vorfreude auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.
Der Verein Kunstbrücke Panketal e.v. bedankt sich bei allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben, darunter besonders bei der Gemeinde Panketal, der Stiftung SPI und der Sparkasse Barnim. 
 

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